Englisch

Die Sprache Englisch hat als eine der dominierenden Weltverkehrssprachen  eine so zentrale Rolle im alltäglichen Leben, dass keiner darauf verzichten kann, diese Sprache gut zu beherrschen, um erfolgreich im Berufsleben zu sein und Kontakte mit verschiedenen Nationalitäten zu pflegen.

Anknüpfend an die schon aus der Grundschule mitgebrachten Englischkenntnisse werden in den ersten Wochen nach der  Einschulung in Klasse 5 die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler nivelliert und gefestigt, um so für die folgenden Lernprozesse  ein  möglichst einheitliches Niveau  aller Schüler  zu etablieren.

Im Englischunterricht werden systematisch funktionale kommunikative Kompetenzen auf allen Ebenen vermittelt, das heißt, es werden Hörverstehen/Hör-Sehverstehen, Sprechen,  Leseverstehen, Schreiben und Sprachmittlung  regelmäßig trainiert und gefördert. Neben der Förderung der kommunikativen Fertigkeiten werden auch bestimmte Methoden zum Umgang mit Texten, Strategien zum Vokabellernen, der  Umgang mit dem Wörterbuch und der  Grammatik, Präsentationstechniken etc. vermittelt. Dieses Methodentraining hilft den Schülern auch beim Erlernen weiterer Fremdsprachen.

Das Erlernen der Sprache Englisch beinhaltet auch stets die Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse über Großbritannien, die USA, Australien und weitere englischsprachige Länder, damit die Schüler über ein vertieftes inhaltlich-thematisches Orientierungswissen über diese Länder verfügen und so auch interkulturelle Unterschiede zu Deutschland aufzeigen  können.

Fahrten nach Hastings (in Klasse 8 im Rahmen des Fahrtenprogramms) und im LK Englisch in der Oberstufe nach London geben  Schülern die Möglichkeit, direkt vor Ort ihre Sprachfertigkeit zu testen und Einblick in die englische Kultur zu bekommen.    

Projektkurs Englisch: Current Affairs und FCE-Training

Der Kurs dient der Erweiterung fachspezifischer Kenntnisse, Fähig-und Fertigkeiten im Kontext realitäts-und zukunftsorientierter Themengegenstände und Arbeitsprodukte.

Real English in real contexts gibt die inhaltliche und sprachliche Ausrichtung der jeweils 1. der wöchentlichen Doppelstunde vor.

Aufgrund der vom Ministerium formulierten Richtlinien ist der Projektkurs losgelöst von den Themen des regulären Englischunterrichts, dient der wissenschaftspropädeutischen Vorbereitung, fördert insbesondere das eigenverantwortliche, kooperative Arbeiten und zielt dabei auf praxisorientierte Qualifikationen.

Dieser Kurs richtet sich an sprachlich interessierte und talentierte Schüler, die ihr Allgemeinwissen, ihre Sprachkenntnisse und Sprechfertigkeiten in Themenbereichen der aktuellen Weltpolitik wesentlich ausbauen und selbstsicher vertreten möchten.


Projektinhalte

Da die individuellen Kompetenzen auf sprachlicher und ebenso formalpraktischer Ebene ausgeweitet werden sollen, müssen sowohl die Kommunikationsfähigkeiten (language development, speaking, listening) als auch textproduzierende Fertigkeiten geschult werden (u.a. Verfassen von Artikeln, Reporten, Ausstellungsbeiträgen ). Der Ausbau allgemeinsprachlichen und spezifischen Wortschatzes ist dabei eine natürliche Folge. Weiterhin werden Präsentationspraktiken und -methoden sowie freies Sprechen  geschult. Im Vordergrund stehen die aktuellen Ereignisse und Themen in Politik (z.B. der Syrienkrieg, die Krim-Krise), Wirtschaft oder Kultur, um so Gegenwarts-und Allgemeinwissen für differenzierte Diskussionen fruchtbar machen zu können.


Unterrichtspraxis

Die wöchentliche, zweistündige  Arbeit erfolgt unter konsequenter Einbeziehung führender englischsprachiger Medien: Studium angloamerikanischer Publikationsbeiträge, renommierter Fernsehkanäle und des Internets. Lektürevoraussetzung ist das einjährige Abonnement einer führenden Publikation wie TIME  oder einer anderen englischsprachigen Zeitschrift.

Dabei werden die Breaking News mit Hilfe unterschiedlichster Skills sprachlich und inhaltlich in ständigem Wechsel verarbeitet. Die Methodik bezieht sich auf listening, reading, surveying, writing, discussing, presenting. Die anschließende Ausarbeitung des jeweiligen Themenschwerpunktes geschieht in Absprache und mit individueller Betreuung. Ausführliche Plenumsdiskussionen sind die Norm.

Am Ende des zweiten Kurshalbjahres erhält der Schüler eine Note, die sich auf die Beobachtung und Bewertung der Gesamtleistung bezieht. Da die Schüler durch die Projektkurswahl keine Facharbeit verfassen, jedoch ein äquivalentes, qualifiziertes Produkt abliefern müssen, werden im Laufe des Schuljahres unterschiedlichste Arbeitsaufträge erteilt, die in den im FCE-Kurs erarbeiteten Textformaten verfasst und dokumentiert werden müssen.Außerdem werden die im Kurs erlernten Cambridge-Prüfungsformate als Tests eingesetzt und korrigiert. Die Inhalte müssen präzise und selbstständig bearbeitet werden können. Weiterhin muss eine vollständige Dokumentationsmappe vor den Zeugniskonferenzen des 2. Halbjahres mit den kompletten Inhalten aller Kursteilnehmer sowie u.U. zusätzlicher Präsentationen vorgelegt werden. Die Verbesserung der Präsentationstechniken und des freien Sprechens  gehen insbesondere in die Schlussbewertung ein.