Unsere Schule stellt sich vor

Das Widukind-Gymnasium ist eine moderne Schule mit langer Tradition. Die Geschichte unserer Schule und seiner Vorläufer in Enger beginnt im Jahr 1896. Nach mehreren Schritten, in denen sich unsere Schule von einer Privatschule zu einer städtischen Oberschule und ab 1950 zu einem Progymnasium entwickelte, legten die ersten Abiturientinnen und Abiturienten 1971 ihre Prüfungen ab.

Zu Beginn des Schuljahres 1972/73 wurde das Schulgebäude an der Tiefenbruchstraße fertig gestellt und seither mehrfach erweitert. Derzeit werden knapp 1000 Schülerinnen und Schüler von 100 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet.

Das Widukind-Gymnasium ist eine Schule im gebundenen Ganztag, d.h. dass für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an drei Tagen bis 15.30 Uhr Unterricht stattfindet. Der Ganztag bietet in unseren Augen gute Rahmenbedingungen, um auf Stärken und Schwächen unserer Schülerinnen und Schüler Rücksicht nehmen zu können. Dazu bieten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Individuelle Lernzeiten (ILZ), Neigungs- und Profilfächer, Förderunterricht und Orientierungsstunden an.

Um Schule und Unterricht in diesem Sinne schüler- und handlungsorientiert zu gestalten und zu entwickeln, sind entsprechende Räumlichkeiten besonders wichtig. So findet der Unterricht am WGE nicht nur in Klassenräumen statt. Verschiedene (Klein-)Gruppenarbeitsräume können für differenzierten Unterricht, aber auch für Förderstunden, Hausaufgabenbetreuung oder Instrumentalunterricht im Nachmittag genutzt werden. Besonders unser „Glashaus“ (ein Großgruppenraum von 150 qm sowie kleinere, nur durch Glaswände abgetrennte Kabinen) bietet vielfältige Möglichkeiten für die Arbeit in Gruppen und Projekten. Der Kunstbereich verfügt über mehrere große Räume mit Außenterrassen, die auch nachmittags von Arbeitsgemeinschaften genutzt werden können.

Das Selbstlernzentrum in der Mediothek, zwei Computerräume mit Internetzugang, Fachräume für Biologie, Chemie und Physik mit (vernetzten) Computeranlagen, mehrere Biotope (Teiche, Hecken, Siek), ein Klassenzimmer im Freien und der Schulgarten, eine große Aula sowie die Sport- und Spielmöglichkeiten des Schulgeländes werden vor- und nachmittags für Unterricht, fächerübergreifendes Arbeiten, Projekte, AGs und individuelle Förderung genutzt.

Projekt- und kompetenzorientiertes Lernen und Arbeiten findet aber nicht nur auf dem Schulgelände statt, sondern auch an außerschulischen Lernorten und mit außerschulischen Partnern. Das WGE kooperiert mit der Musikschule Enger-Spenge, Sportvereinen und Jugendzentren.

Einen besonderen Stellenwert haben Aufführungen, Lesungen und musikalische Veranstaltungen (u.a. zwei große Schulkonzerte in der Stiftskirche Enger). Hier können die Schülerinnen und Schüler die Erfahrung machen, dass das, was sie in der Schule erarbeiten, auch über den schulischen Rahmen hinaus Interesse und Anerkennung findet Europa rückt im Rahmen eines Erasmus+-Projekts als Lernumgebung in den Vordergrund. Durch die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen europäischen Schulen in Frankreich, Italien, Belgien, Polen und  den Niederlanden  erfahren die Schüler und Schülerinnen in international, sozial und kulturell heterogenen Gruppen zu lernen und zu arbeiten und so den Anforderungen der europäischen Wissensgesellschaft gerecht zu werden. Eine besondere Partnerschaft verbindet uns mit dem Collège Protestant in Koudougou/Burkina Faso.

Verschiedene Auslandsaufenthalte ermöglichen es unseren Schülerinnen und Schülern, internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen, ihre Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden und zu vertiefen. Die Schule informiert regelmäßig über verschiedene Austauschprogramme.

Unterrichtsprojekte führen die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Arbeiten in Museen, Kirchen oder auf Bauernhöfe.
Projektbezogene Kooperationen gibt es mit einzelnen Künstlern bzw. Künstlergruppen. Einige dieser Projekte wie das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt wurden sogar mit Preisen ausgezeichnet.
Kooperationen mit heimischen Wirtschaftsunternehmen bestehen im Rahmen von KURS (Kooperationsnetz von Unternehmen der Region und Schulen im Kreis Herford). Das Konzept zur Studien- und Berufsorientierung umfasst ein Potentialanalyse in Klasse 8, Trainings in Bewerbungsverfahren, Betriebs- und Sozialpraktika, Berufsberatung durch das Arbeitsamt und andere regionale Betriebe und Institutionen sowie eine Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld.

Im Bereich Suchtprävention arbeitet die Schule seit Jahren auch mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Diakonischen Werks im Kreis Herford zusammen. Wettbewerbsbeiträge, z.B. Osteuropawettbewerb, Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung, Geographie- und Fremdsprachenwettbewerbe, MINT-Wettbewerbe , Literaturwettbewerbe, Schulmannschaften für „Jugend trainiert für Olympia", „Jugend debattiert“ und „Vorlesewettbewerb“ erweitern den Horizont der Schülerinnen und Schüler immer wieder über die eigene Schule hinaus.