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Erziehungswissenschaft auf der Schulhomepage

1. Einleitung

Warum Erziehungswissenschaft als Fach?

Vorschlag: Zitat VdP

„Pädagogikunterricht vermittelt notwendige, allgemein bildende Inhalte, weil die Erziehungsaufgabe als gesellschaftliche Grundaufgabe im 21. Jahrhundert nicht mehr ohne pädagogisches Fachwissen zu bewältigen ist. Dass nicht nur professionelle Erzieher und Angehörige dienstleistender Berufsgruppen ein Anrecht auf pädagogische Grundbildung haben, sondern auch künftige Väter und Allgemeinbildung, denn Pädagogikunterricht schafft Humankompetenz. Persönlichkeitsfördernde personale und soziale Kompetenzen werden in einer medienorientierten Dienstleistungsgesellschaft in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen (Berufswelt, Familie, Freizeit, Ehrenamt, etc.) zwingend gefordert.”

Videolink "100 Jahre Pädagogikunterricht"

2. Allgemeine Infos

Das Fach Erziehungswissenschaft kann in der Oberstufe ab dem zehnten Schuljahr angewählt werden. Im ersten Halbjahr (10.1) wird zunächst lediglich eine Klausur geschrieben, ab 10.2 werden jedes Halbjahr zwei Klausuren geschrieben. Erfahrungsgemäß kommen im Fach Erziehungswissenschaft im zweiten Lernjahr ein Leistungskurs und ein Grundkurs zustande.
Inhaltlich werden die einzelnen pädagogischen Themen im Gesamtzusammenhang mit pädagogischen, psychologischen und soziologischen Theorien und Modellen behandelt.

3. Konkrete Inhalte

Das Hausinterne Curriculum des Faches Erziehungswissenschaft orientiert sich am Kernlehrplan des Schulministeriums (Link: siehe Punkt 4) und wird hier mit seinen zentralen Themen vorgestellt:

Schuljahr

Oberthema

Themen

10.1

Erziehungssituationen
und -prozesse

  • Erziehung- was ist das eigentlich?
    (Erziehungsbegriff, Erziehungsziele, Erzieherrolle...)
  • Gute Erziehung und schlechte Erziehung?(Erziehungsstilforschung, Autorität)
    • Und wie war`s damals?
      (Erziehung in den 50er Jahren)
    • Die erste Institution: Der Kindergarten
      (Geschichte des Kindergartens, Ziele des Kindergartens, alternative Konzepte)

10.2

Lernen

  • Was ist alles lernen?
    (Lernbegriff)
  • Wie lernt der Mensch was er kann?
    (
    kl. Lerntheorien: Konditionieren und Modelllernen)
  • Ein Blick in den Kopf...
    (neurologische Grundkenntnisse, Intelligenz, Gedächtnis, Motivation...)

 

11.1

Entwicklung und Sozialisation in der Kindheit

  • Wann lernt das Kind was?
    (kognitive Entwicklungsphasen aus psychologischer Sicht, Piaget)
  • Die Psychologie des Kindes
    (
    die psychosexuelle und psychosoziale Entwicklung des Kindes, Freud/Erikson)
  • Sozialisation als Rollenlernen
    (soziologische Konzepte vom Strukturfunktionalismus und symbolischen Interaktionismus nach Parsons/Mead)

  • Pädagogik geht auch anders...
    (Elementarpädagogische Modelle von Montessori und aus Reggio Emilia)

 

11.2

Entwicklung, Sozialisation und Identität im Jugend- und Erwachsenenalter

  • Die Jugend von heute...
    (Entwicklung im Jugendalter nach Hurrelmann und Erikson)
  • Was alles schief gehen kann: Jugendkrisen
    (
    insbesondere der Bereich Gewalt: sozialpsychologische und psychoanalytische Erklärungsansätze)
  • Krisenbewältigungen mit „Erlebnis und System“
    (Erlebnispädagogik und Jugendkrisen aus systemischer Sicht)

 

12.1

Normen und Ziele in der Erziehung

  • Wenn die Diktatur erzieht...
    (Erziehung im Nationalsozialismus, das Verhältnis von Politik und Pädagogik)
  • Der PISA- Schock!
    (
    Bildungs- und schultheoretische Perspektiven nach PISA)
  • Moralentwicklung und Moralerziehung
    (unter besonderer Berücksichtigung des Modells von Kohlberg)

  • Fremdheit überwinden
    (interkulturelle Pädagogik)

 

12.2

Identitätsbildung

  • endlich erwachsen...?
    (Entstehung und Förderung von Identität und Mündigkeit mit Bezug auf Krappmanns Identitätskonzept)